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Wenn Du ohne Ergebnis, aber mit ungutem Gefühl die Tierarztpraxis verlässt: Warum „Alles ist völlig in Ordnung.“ oft trügt und was wirklich hinter den Signalen steckt.

#Chronische Beschwerden beim Hund



Kennst Du das?


Dein Hund wirkt nicht mehr wie sonst. Er hat Phasen, in denen er sich zurückzieht, weniger frisst oder plötzlich alt wirkt, obwohl er eigentlich noch nicht alt ist und bisher auch immer voll fit und fröhlich war. Du gehst zum Tierarzt, lässt ein großes Blutbild machen, vielleicht sogar Röntgen oder Ultraschall. Und dann kommt der Satz: „Alles unauffällig. Wir können nichts finden. Ihr Hund ist gesund. Das wird wohl das Alter sein.“ Ersetze „Alter“ durch „Stress“… oder "Arthrose" oder oder oder. Es folgt der Rat zum Beobachten, vielleicht für ein paar Mittelchen, um sanft zu unterstützen oder auch ein Schmerzmittel - aus bloßem Verdacht.


Doch so wirklich zufrieden stellt dich das nicht. Dein Bauchgefühl sagt Dir: Da stimmt etwas nicht.


Und Du hast recht. Auch wenn Du es nicht genauer benennen kannst.


1. Take home - Message: Lass dich nicht verunsichern und höre auf dein Bauchgefühl.


Die große Illusion der Normalwerte


Viele Hundebesitzer atmen erstmal auf, wenn Blutbild, Röntgen oder Ultraschall unauffällig sind. Endlich Gewissheit! Wenn alles unauffällig ist, muss das doch stimmen. Oder? Doch diese vermeintliche Sicherheit kann täuschen. Ich erkläre Dir warum.


  • Blutbilder zeigen oft erst spät Veränderungen – vor allem bei chronischen Prozessen wie Übersäuerung, Leberbelastung oder leichten Entzündungen.

  • Röntgen und Ultraschall erfassen vieles, aber eben nicht alles: Funktionelle Störungen wie z. B. eine gestörte Darmbarriere, einen Lymphstau, ein funktioneller Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen oder eine Belastung des Nervensystems bleiben unsichtbar.

  • Normwerte sind Durchschnittswerte. Sie sind ein Anhaltspunkt, sagen aber nichts darüber aus, ob Dein Hund in seinem individuellen Gleichgewicht ist. Jeder Hund hat ganz eigene Bedürfnisse. Die Normwerte dienen mehr der Orientierung, ob alles im Rahmen liegt. Vor allem die Grenzbereiche können für jeden Hund aber schon individuell zu viel oder zu wenig sein.

  • Viele Organwerte zeigen den Zerfall oder die Nichtfunktion des Organs erst sehr spät an. Die klassischen Nierenwerte wie Harnstoff und Kreatinin zum Beispiel: Harnstoff steigt erst an, wenn schon 60-70% der Nierenfunktion nicht mehr gegeben ist. Kreatinin ist etwas spezifischer (also kann direkter der Nierenfunktion zugeordnet werden) als Harnstoff, steigt aber auch erst bei ca. 50% Funktionsverlust an. Bis dahin ist im Blutbild nichts auffällig.

  • Viele Organe kompensieren eine Belastung sehr lang. So auch die Nieren - sie kann einen Funktionsverlust von bis zu 70% ausgleichen. Bis sie plötzlich kippt.


2. Take home - Message und meine Erfahrung aus 12 Jahren Praxis: Unauffällige Befunde sind oft der Startpunkt nicht das Ende der Suche.


schwarzer Schäferhund auf einer Couch liegend

3 Signale, auf die oft zu spät reagiert wird (auch - oder vor allem - wenn der Tierarzt nichts findet)


1. Wiederkehrende Verdauungsprobleme: Der Darm als Spiegel des Ganzen


Dein Hund hat abwechselnd Durchfall, weichen Kot und Verstopfung, erbricht gelegentlich oder leidet unter Blähungen? Viele hören dann: „Das ist normal bei seinem Alter/Futter/Stresslevel.“ Doch wenn diese Probleme immer wieder auftreten, sind sie ein Alarmsignal für systemische Belastungen - also Belastungen, die irgendwo im Körper Deines Hundes ihren Ursprung haben.


Was die Schulmedizin oft übersehen kann und weshalb hier eine andere Perspektive wichtig ist:


  • Die Darm-Hirn-Achse: Ein gestörter Darm beeinflusst nicht nur die Verdauung, sondern auch Dinge, die im Gehirn gesteuert werden wie die Stimmung, das Immunsystem und das Schmerzempfinden. Stichwort Serotonin: Kann der Darm zu wenig davon aufnehmen, steht dem Gehirn weniger für diese Regulation zur Verfügung. Und der Hund kann es nicht selbst herstellen. Tryptophan MUSS über das Futter aufgenommen werden. Nach außen zeigen sich oft nervöse, ängstliche oder übersensible Hunde, die nur schlecht zur tiefen Ruhe kommen können oder Hunde, die beim kleinen Reiz völlig „oben drüber“ sind.

  • Stille Entzündungen: Selbst wenn das Blutbild „normal“ ist, können chronische Reizungen der Darmschleimhaut z. B. durch Futterunverträglichkeiten oder Umweltgifte den gesamten Organismus schwächen. Und oft findet sich hier ein Teufelskreis: Unverträglichkeiten bedingen eine gereizte Darmschleimhaut und das wiederum bedingt noch mehr Unverträglichkeiten.

  • Leber- und Nierenbelastung: Diese Organe gleichen eine Minderfunktion lange aus, bis sie plötzlich versagen. Ein Blutbild zeigt das oft erst im Spätstadium.


Was Du konkret tun kannst:


  • Führe ein Symptom-Tagebuch: Notiere nicht nur was passiert (z. B. Durchfall), sondern auch wann: Nach welchem Futter? Bei welchem Wetter? In welcher besonderen Situation? Wie war die Stimmung Deines Hundes dabei? Was hat geholfen? Was hat nicht geholfen?

  • Teste gezielte Entlastung: Probiere z. B. Heilerde oder Zeolith (in Absprache mit einem Therapeuten) aus, um den Darm zu entgiften.


Extra-Tipp:


Die vertiefende Analyse: Mein digest&detox - Kompass ist genau für solche Hunde gedacht. Es zeigt Dir ganz klar die einzelnen Puzzleteile, die für diese Auffälligkeiten verantwortlich sind und hilft Dir, die Zusammenhänge zu erkennen statt nur Symptome zu bekämpfen.


2. „Das ist halt Arthrose“ – Warum Bewegungsunlust mehr ist als Alterserscheinung


Dein Hund steht schwer auf, humpelt nach dem Liegen oder hat „schlechte Tage“? Die Standardantwort lautet oft: „Das ist Arthrose, er wird halt so langsam alt. Da können Sie nichts machen.“ Empfohlen werden dann vielleicht direkt Medikamente, vielleicht auch Physiotherapie und von überall her bekommt man „gute Tipps“, was bei anderen Hunden geholfen hat.

Doch wenn die Beschwerden immer wieder auftreten oder auf Medikamente nur kurz ansprechen, steckt meist mehr dahinter.


Was die Schulmedizin oft nicht erklärt:


  • Übersäuerung des Bindegewebes: Der Körper lagert Säuren (z. B. aus falscher Ernährung oder Stress) im Bindegwebe und in Gelenken ab – das führt zu schleichenden Entzündungen, die im Röntgenbild noch nicht sichtbar sind. Zudem wird der Stoffwechsel im Gewebe verschlechtert: Gute Nährstoffe werden weniger hintransportiert, Abfallprodukte aus den Zellen kaum noch abtransportiert. Das Gewebe verschlackt. Die Auswirkungen auf die Zellen und damit die Gewebe und Organe sind enorm.

  • Blockaden im Stoffwechsel: Stark beanspruchte Gelenke werden eigentlich vom Körper selbst repariert. Solche Reparaturprozesse können blockiert sein – z. B. durch Nährstoffmangel (wie Silizium, Vitamin C - ja, auch wenn es der Hund selbst herstellen kann) oder chronischen Stress.

  • Faszialen Verspannungen: Verklebungen im Bindegewebe z. B. durch Bewegungsmangel oder Narben können Schmerzen auslösen – ohne dass es im Röntgenbild auffällt. Auch hier spielt die Verschlackung wieder eine große Rolle (siehe oben).


Was Du konkret tun kannst:


  • Beobachte Muster: Welche Probleme treten auf? Immer die gleichen? Oder verändern sie sich? Treten die Probleme nach bestimmten Aktivitäten auf (z. B. nach Toben, bei Kälte, nach Aufregung)? Wie lang halten sie an? Schreibe gern ein Symptom-Tagebuch.

  • Sanfte Entlastung: Wärme über ein Körnerkissen oder Rotlicht und Faszienarbeit (lass Dir gern etwas von Deinem Physiotherapeuten Deines Vertrauens zeigen) können helfen, ohne den Körper zu überfordern.


Extra-Tipp:


  • Die langfristige Lösung: Der mobility - Kompass ist genau für solche Hunde gemacht. Er zeigt Dir genau, wo die Ursachen der Probleme im Bewegungsapparat sitzen. Oder ob sie vielleicht doch woanders liegen, denn die Analyse bezieht auch das Entgiftungssystem und das Nervensystem Deines Hundes mit ein. Wenn Du nicht nur Symptome behandeln willst, ist der mobility - Kompass Dein sinnvoller nächster Schritt.


3. Stimmungsschwankungen: Wenn Dein Hund „nicht er selbst“ ist


Dein Hund wirkt auf einmal ängstlich, aggressiv oder teilnahmslos? Er verhält sich in Hundebegegnungen ganz anders als sonst? Hat keine Lust mehr auf euer gemeinsames Spiel? Manche denken „Na, vielleicht ist er heute irgendwie müde/angespannt/nervös etc.“ oder beobachten das erst noch eine ganze Weile. Manche reden sich auch ein, dass es mit dem Alter zu tun haben könnte. Was viele dabei nicht wissen: Wenn diese Phasen wiederholt auftreten, sind sie oft ein Hilferuf des Körpers. Und besonders wichtig ist das, wenn alle anderen Untersuchungen unauffällig sind.


Was wirklich dahinterstecken kann:


  • Unsichtbare Schmerzen: Zahnschmerzen, Wirbelsäulenblockaden oder Nervenreizungen - das sind nur 3 Beispiele. Sie sind von außen nicht immer gut zu erkennen, aber verändern das Verhalten Deines Hundes. Und im Blutbild fallen sie erst recht nicht auf.

  • Funktioneller Mangel an Nährstoffen: Ein Mangel an Tryptophan, Magnesium, B-Vitaminen oder Omega-3-Fettsäuren beeinflusst die Psyche – selbst wenn das Futter hochwertig ist. Funktionelle Nährstoffmangel sind im Blutbild nicht erkennbar.

  • Toxische Belastungen: Umweltgifte (z. B. Pestizide, Weichmacher) oder Medikamenten-rückstände können das Nervensystem reizen – ohne dass Standardtests das anzeigen. Vor allem, wenn die Entgiftung nicht mehr richtig funktioniert, werden solche Stoffe gern im Binde- und Fettgewebe abgeladen und gespeichert statt aus dem Körper entsorgt.


Das sind hilfreiche Tipps für Dich:


  • Körpersprache lesen: Zittern, Rückzug, übermäßiges Lecken oder unruhige Schlafphasen mit häufigem Platz- oder Positionswechsel sind Warnsignale.

  • Ernährung hinterfragen: Manche „gesunde“ Zusätze (z. B. synthetische Vitamine) können Unverträglichkeiten auslösen. Das Kleingedruckte auf dem Futter ist wirklich wichtig. Falls Du selbst unsicher damit bist, frag doch gern einen Ernährungsberater Deines Vertrauens. Es gibt im Internet viele kleine Kurse, in denen Du Dein Wissen erweitern kannst, wenn Du das magst.


Extra-Tipp:


  • Ganzheitliche Diagnostik: In meiner kostenfreien Beratung gehen wir den Dingen auf den Grund – jenseits von Standard-Befunden. Gründlich. Detailliert. Und individuell für Deinen Hund. Buche Dir direkt hier einen Termin.



Warum „Weiter-so“ keine Option ist


Solche Auffälligkeiten schleichen sich bei vielen Hundebesitzern über die Zeit als „normal“ ein. Man arrangiert sich. Kann die akuten Phasen irgendwie abfangen. Und dann geht der Alltag weiter. Das Problem daran: Die akuten Phasen sind die Spitze eines Eisbergs. Und das, was sich da im Hintergrund in Deinem Hund tut, entwickelt sich zu einem ausgewachsenen chronischen Krankheitsbild.


  • Was Du im Außen siehst (z. B. Durchfall, Humpeln, Ängstlichkeit) ist nur das jeweilige akute Signal.

  • Was im Hintergrund wirklich passiert, sind lange unbeachtete Kettenreaktionen im Körper, z. B. zwischen Darm, Leber, Nervensystem und Gelenken. Das Zusammenspiel wichtiger Systeme gerät ins Stocken. Manche Systeme kommen an ihre Grenzen. Andere können nicht mehr übernehmen.


Das SanaVet-Konzept und warum es funktioniert:


✔ Ursachen verstehen statt Symptome zu bekämpfen: Ich blicke tiefer als nur an die Oberfläche. Und ich sortiere die einzelnen Puzzleteile zu einem Gesamtbild.

✔ Den Körper Deines Hundes entlasten statt ihn mit Einzelmaßnahmen zu überfordern: Viel hilft oft nicht viel. Sondern überfordert. Deshalb sage ich Dir, wo Du anfangen solltest zu unterstützen. Und wie.

✔ Klare Struktur: Mit den Ergebnissen der Kompass-Analysen bekommst Du verständliche Erklärungen, Klarheit und Struktur. Damit Du sicher entscheiden kannst, was Deinem Hund wirklich hilft.


Du musst das nicht allein durchstehen.


Wenn Du bereit bist, hinzuschauen statt wegzuschauen, dann lass uns reden. Buche Dir direkt hier einen Termin und wir finden heraus, ob wir zueinander passen und wie wir Deinem Hund nachhaltig und langfristig helfen können.


doggy greetings - Sandra


Ganzheitliche Hundetherapeutin & Gründerin von SanaVet


P.S.: Du willst direkt loslegen? Mein kostenfreier Klartext-Guide gibt Dir erste Klarheit – ohne Verpflichtung, aber mit viel Wissen. Vor allem, wenn Du das Gefühl hast, nichts bewegt sich mehr, obwohl Du schon viel für die Gesundheit Deines Hundes getan hast, findest Du hier Antworten, warum das so ist und wie Du endlich eine hilfreiche Richtung finden kannst.

 
 
 

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